Das Engelchen den Teufel trifft
ganz leis und sanft es zu ihm spricht
mein Lieber bitt dich tu es nicht
es ist so rein so zart zerbricht
mag nicht das Tränen es entzwein
seh ständig wie es leis wird weinen

Doch Teufelchen es rast mein Herz
bei jedem Wort es ist kein Scherz
Leidenschaft die mich berührt
merk wird es heiß mir ich frier

Ach Teufelchen ich bitt dich lass
komm nicht ins wallen bitt dich sacht
begehr der Liebe nicht so sehr
seh Fallen immer ich und mehr
bleib rein in Worten wie im Geist
so schwer`s auch ist ich weiss
die Liebe manches Herz zerreisst

Ach Engelchen der Teufel spricht
verzehr nach Zärtlichkeit doch mich
wild tobend öffnet sich das Meer
bei jedem Wort des Teufels sehr
den Gedanken er begehrt
der Liebe Lust und vieles mehr
Wellen toben weit hoch her
gleiten wild nicht leis an Strand
umspülen heiss den weichen Sand

Siehst jetzt du was voll Lust und Wonne
welch Leidenschaft da rüber komme
so spricht des Teufels feurig Zunge

Das Engelchen versucht zu lichten
des Teufels Lust leis zu beschwichten
sind es nicht beide die wir brauchen
wie Zärtlichkeit einander hauchen
doch auch ein innig Lustgefühl
nach Liebe sehnendes Gespür


So war Engelchen einmal
dem Teufel in der Hölle nah
denn wer noch nie geliebt so sehr
des andren Nähe nach Begehr
der Leidenschaft in voller Lust
hat nicht Liebe in der Brust

                                                                                                                             

 © K.H.