Du manchmal wünscht ich mir
wenn zärtlich sanft du mich berührst
auf einer Wiese ganz allein
träumen unterm Himmel frei
lausch den Tieren lieg ganz still
verstehst du was ich sagen will

Hörst mit mir die Grillen zirpen
was sie tun um dies zu bewirken
sie sind frei so unbeschwingt
so ihr Lied für mich auch klingt

Schau, das Rotkelchen, was hat`s im Kropf
was es wohl denkt, in seinem Kopf
hat es Junge im Nest schon irgendwo
wie aufgeregt es fliegt doch so

Sieh da, komm leise, dreh dich um
da ein Häschen verharrt ganz stumm
ein Zweites kommt noch hinterdrein
eine Familie wird es sein
Vater Has schau doch wie drollig
du Mutter`n scheint schon richtig mollig
na ich denk bald ist`s soweit
Junge machen sich dann breit

Oder da siehst du den Halm
auf seiner Spitze noch ganz klein
ein Libellenkind hält inne
nebenher siehst du die Spinne
oh ist es nicht wunderbar
die Farben sind so kräftig klar

Ist die Natur nicht eine Pracht
nicht nur am Tag auch in der Nacht
manchmal - du - kannst jetzt verstehn
wünscht es würden alle sehn

 

 © K.H.